Da Word 2003 wie bereits gezeigt in der Lage ist, XML-Daten anzuzeigen, sie bearbeiten zu lassen und anschließend als WordML abzuspeichern, müssen diese Daten im WordML-Dokument ausgezeichnet sein.
Eine solche Mischung aus WordML, das letztendlich eine Markup-Sprache zur Formatierung von Word-Dokumenten ist, und eigenen XML-Inhalten, bezeichnet Microsoft als mixed content.
Diese Bezeichnung steht im Widerspruch zum Begriff mixed content in der SGML/XML-Welt. Dort versteht man unter mixed content ein Element, das sowohl textlichen Inhalt als auch Kindelemente hat bzw. haben kann.
Enthalten also WordML-Dokumente individuelle XML-Daten, werden diese beim Speichern in das WordML-Dokument integriert und durch einen speziellen Namensraum von den übrigen Elementen unterschieden.
Abbildung zeigt ein Beispiel für ein Dokument mit mixed content. Es handelt sich um eine XML-Datei, die in Word geöffnet und z.T. formatiert wurde. Da sowohl die Formatierung als auch die eigentliche XML-Datei beim Speichern erhalten bleiben müssen, werden die eigenen XML-Elemente mit einem eigenen Namensraum (hier ns4) von den WordML-Elementen unterschieden.
Abb. Gemischter Inhalt
... <w:body> <wx:sect> <ns4:EUROPA> <w:p/> <ns4:LAND> <w:p> <w:pPr><w:ind w:left="360"/></w:pPr> </w:p> <ns4:NAME> <w:p> <w:pPr> <w:ind w:left="720"/> </w:pPr> <w:r> <w:rPr> <w:rStyle w:val="Heading1Char"/> </w:rPr> <w:t>Deutschland</w:t> </w:r> </w:p> </ns4:NAME> <ns4:EINWOHNERZAHL EINHEIT="Millionen"> <w:p> <w:pPr> ...
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